Gemeinde Willingen (Upland)

Projekt Lebens(t)raum bringt Menschen in Arbeit

Bild: geralt/pixabay.com
Startschuss fällt ab dem 24.11. auch im Upland

Korbach, 17.11.2016 Ein Projekt, das neue Perspektiven für Menschen mit Behinderung und Arbeitgeber schafft, startet jetzt auch in der Gemeinde Willingen. Ziel des Projektes "Lebens(t)raum" ist neben der beruflichen auch die soziale Teilhabe von schwerbehinderten Menschen. Interessierte sind herzlich zu einer Informationsveranstaltung am 24.11. um 16 Uhr in den "Rundbau" des Besucherzentrums in Willingen eingeladen. Die Gemeinde beteiligt sich an der Veranstaltung.

Seit Juli 2015 wandert das Projekt durch die Kommunen der Landkreise Waldeck-Frankenberg und Schwalm-Eder und hat bereits Wirkung gezeigt. Innerhalb eines Jahres haben über 50 Menschen mit Behinderung beider Landkreise einen neuen Arbeitsplatz erhalten. Die erfolgreichen Integrationen sind sehr vielfältig. "Ich bin nicht nur von den beruflichen Integrationen begeistert sondern auch vom Einfluss des Projektes auf das Selbstwertgefühl der Teilnehmenden. Die Menschen entwickeln sich merklich und schöpfen neue Kraft", berichtet Astrid von Berlepsch-Hermes, Gesamtprojektleiterin des Jobcenters. Auch ehemalige Teilnehmende beschreiben die persönlichen Fortschritte: "Ich musste mit vielen Enttäuschungen aus der Vergangenheit, habe mich stark zurückgezogen und lebte sehr isoliert." Das Projekt verhalf zu mehr Zuversicht, Zutrauen und letztlich wieder zurück in den Beruf.

"Lebens(t)raum" ist ein Gemeinschaftsprojekt der Jobcenter Schwalm-Eder und Waldeck-Frankenberg, der Agentur für Arbeit, des Bildungsträgers GSM sowie der Kreishandwerkerschaften beider Landkreise. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Ausgleichsfonds.

Die Teilnahme am Projekt "Lebens(t)raum" ist vollkommen freiwillig. Die Teilnehmenden werden auf Wunsch von GSM-Coaches auch zu Hause besucht bzw. im Wohnort und vereinbaren sehr individuell die mögliche Zusammenarbeit und den Unterstützungsbedarf. Die Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg ist die Verbindung zu den Arbeitgebern. Dort lernt Inklusionsbeauftragter Heinrich Wedel die Arbeitssuchenden kennen und versucht, sie mit dem passenden Betrieb zusammenzubringen. Die Stärken der Menschen mit Behinderung sollen genutzt und Hemmnisse aus dem Weg geräumt werden. Dazu gehört eine passgenaue Beratung der Betriebe auch hinsichtlich Fördermöglichkeiten. Bei Bedarf wird der Kontakt zum Integrationsamt oder dem Integrationsfachdienst hergestellt.

Ebenso möchten die Initiatoren des Projektes das Thema Inklusion verstärkt in die Öffentlichkeit bringen. Die Gesamtprojektleitung des Jobcenters Waldeck-Frankenberg Astrid von Berlepsch-Hermes und Katharina Voit, GSM-Projektleitung, arbeiten am Aufbau von Netzwerken im jeweiligen Wohnort der Teilnehmenden. Diese sollen Türen öffnen und so neue Arbeitsmarktchancen ermöglichen.

Wer sich angesprochen fühlt, ist herzlich zu der Informationsveranstaltung eingeladen. Die Projektpartner stehen jederzeit gerne auch für ausführliche Informationen zur Verfügung.

Für interessierte Teilnehmende:
GSM-Projektleitung:
Katharina Voit
Tel.: 0 56 31 / 93 74 733
Mobil: 0152 / 36 74 62 26
Email: k.voit@gsm-group.de 

Für interessierte Betriebe:

Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg
Heinrich Wedel
Tel.: 0 56 31 / 95 35-160
Email: wedel@khkb.de
ANSCHRIFT
Gemeinde Willingen (Upland)
Waldecker Str. 12 - 34508 Willingen
Tel.: +49 (0)5632 4010
Mail: post@gemeinde-willingen.de
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