Gemeinde Willingen (Upland)

Förderung Klimaschutz-Teilkonzept

© Markus Vogelbacher/pixelio

"KSI - Prüfung des energetischen Sanierungsbedarfs kommunaler Liegenschaften einschließlich Aufbau eines Energiemanagements für die gleichen Objekte"


Die Gemeinde Willingen (Upland) hat sich aus ökologischer Sicht zum Ziel gesetzt, sowohl über angezeigte bauliche Maßnahmen in den eigenen Liegenschaften als auch durch Wissenstransfer bei den gewerblichen wie den privaten Nutzern mögliche Einsparpotentiale z.B. durch Wärmedämmmaßnahmen zu nutzen bzw. den Einsatz regenerativer Energien und nachwachsender Rohstoffe zu forcieren, um dadurch einen deutlichen und nachhaltigen Beitrag zur Vermeidung des CO2-Ausstoßes zu leisten.

Das größte Potential sich aktiv in den Klimaschutz einzubringen, bieten sicherlich die vielen Gebäude, die sich im Eigentum der Gemeinde befinden und durch die Gemeinde selbst, teilweise aber auch durch Vereine, die Ortsgemeinschaften oder Privatpersonen genutzt werden. Die Einschätzung der Kosten, des Einspareffekts und der Amortisationszeiten von Investitionen zur Energieeinsparung bedarf einer fachlichen Begutachtung, die die Gemeinde mit eigenem Personal auf Grund nicht ausreichender fachlicher Qualifikation sowie auch wegen des zu erwartenden enormen zusätzlichen Arbeitsanfalls nicht leisten kann. Die zum Juli 2008 aufgelegte "nationale Klimainitiative" bietet die Möglichkeit, kommunale Klimaschutzkonzepte erstellen zu lassen, bei der die Förderquote (mit Ausnahme der Bereiche, in der die Gemeinde gewerblich tätig wird) bis zu 80 % beträgt. Ein solches Klimaschutzteilkonzept bietet zudem die Möglichkeit, weitergehende Grundlagen wie ein Energiekataster und die Implementierung eines qualifizierten Energiemanagements zu initiieren.

Die Liste der nichtgewerblichen kommunalen Liegenschaften, ist lang - dazu zählen u.a.:
  • Verwaltung und Nebenstellen
  • Dorfgemeinschaftshäuser
  • Feuerwehren
  • Sportplätze und -halle
  • Kindergärten
  • Kläranlagen
  • Friedhofskapellen
  • Bauhöfe
  • Schützenhallen
  • Wohngebäude

Ein solches Klimaschutzkonzept wird benötigt, um den kommunalen Gebäudebestand energetisch auf den Stand der Technik zu bringen oder zumindest die Entscheidungsgrundlagen hierfür herauszuarbeiten.

Das Vorhaben ist vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Berlin, gefördert worden. Ein Zuschuss in Höhe von 80 % der förderfähigen Kosten für den Titel ""KSI - Prüfung des energetischen Sanierungsbedarfs kommunaler Liegenschaften der Gemeinde Willingen (Upland) einschließlich Aufbau eines Energiemanagements für die gleichen Objekte" wurde mit Bescheid vom 16. März 2009 unter dem Förderkennzeichen: FKZ 03KS0166 bewilligt. Das Vorhaben ist in dem Zeitraum 01.03.2009 bis zum 28.02.2010 abzuwickeln.

Nachstehend sind die Links auf die Internetseiten der beteiligten Partner aufgeführt:
» Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Berlin (BMU)
» Projektträger Jülich, Berlin (PTJ)

Hinweis: Das diesem Bericht zugrundeliegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen FKZ 03KS0166 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

Projektleiter und Autor dieses Berichtes:
Herr Dieter Pollack
Gemeinde Willingen (Upland)
Waldecker Str. 12
34508 Willingen (Upland)
Tel. 05632 - 40 11 24
dieter.pollack@gemeinde-willingen.de
ANSCHRIFT
Gemeinde Willingen (Upland)
Waldecker Str. 12 - 34508 Willingen
Tel.: +49 (0)5632 4010
Mail: post@gemeinde-willingen.de
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