Gemeinde Willingen (Upland)

Ab sofort für den Publikumsverkehr geschlossen: Willinger Rathaus, Tourist-Information und Verwaltungsnebenstelle Usseln

Aus Sicherheitsgründen im Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt das Rathaus Willingen, die Tourist-Information und die Verwaltungsnebenstelle Usseln ab sofort für den Besucherverkehr geschlossen. Die Beschäftigten sind telefonisch bzw. per E-Mail erreichbar. In Notfällen kann eine Terminvereinbarung abgesprochen werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Alle Telefonnummern und E-Mail-Adressen finden Sie auf dieser Seite und dem folgenden Link: Kontaktdaten der Mitarbeiter der Gemeinde Willingen (Upland)


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in diesen Tagen durchleben wir eine der größten Krisen, die es in der Bundesrepublik Deutschland seit deren Bestehen gegeben hat. Zunächst haben viele von uns den Corona-Virus als vage, eher abstrakte Bedrohung wahrgenommen. Innerhalb kürzester Zeit hat sich diese Situation dramatisch verändert: der Virus ist mit einer Wucht in unser Leben getreten, die viele überrascht hat und den meisten von uns Angst macht. Täglich erhalten wir neue Informationen über die Ausbreitung des Virus und die möglichen gesundheitlichen Folgen einer Ansteckung. Nicht nur die in unserem Land lebenden Menschen, sondern die Menschen in Europa und der ganzen Welt sind durch den Corona-Virus einer sehr ernst zu nehmenden Gefahr für deren Gesundheit und oftmals auch deren Leben ausgesetzt.

Es ist deswegen völlig richtig, dass alles menschenmögliche unternommen wird, um dieser Gefahr zu begegnen. Weltweit wird mit Hochdruck an Medikamenten und Impfstoffen geforscht. In vielen Ländern werden dramatische Einschränkungen des öffentlichen Lebens angeordnet, um die Ausbreitung des Virus zu verzögern und damit der Forschung und dem Gesundheitssystem die Möglichkeit zu geben, von der Krankheit betroffenen Menschen helfen zu können.

Dies alles ist auch in unserer Gemeinde angekommen und prägt derzeit unser Leben. Durch staatliche Verordnungen oder Anordnungen der örtlichen Behörden müssen wir viele Einschnitte hinnehmen, die wir so noch nicht kennengelernt haben. Viele Betriebe, wie z. B. Bereiche des Einzelhandels und des Beherbergungsgewerbes mussten geschlossen werden. Öffentliche und private Versammlungen sind schon ab kleinen Personenzahlen untersagt. Viele Dienstleister und Freizeitunternehmen haben ihre Tätigkeit einstellen müssen. Gastronomiebetriebe dürfen - wenn überhaupt - nur noch mit großen Einschränkungen arbeiten. Fast alle öffentlichen Einrichtungen und Betriebe mussten geschlossen werden. Selbst große Konzerne in der Wirtschaft haben ihre Tätigkeit reduziert oder sogar eingestellt. Das sind nur Bespiele für das berechtigte Bemühen des Staates, die Kontakte zwischen den Menschen zu reduzieren und damit die Ausbreitung des Virus einzuschränken bzw. zu verzögern.

Der plötzliche Stillstand des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens ist für uns alle ungewohnt und unheimlich. Hinzu kommt, dass in vielen Betrieben aufgrund der ausbleibenden Einnahmen finanzielle Probleme entstehen, die dort zu Existenzängsten führen. Diese Ängste betreffen nicht nur die Betriebsinhaber, sondern insbesondere auch auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich um ihre Löhne und Einkommen sorgen müssen. Die Gesamtauswirkungen auf unser Wirtschafts-, Finanz- und Sozialsystem sind derzeit noch nicht abschätzbar und hängen stark von den weiteren Entwicklungen in der nahen Zukunft ab.

Und trotzdem müssen wir dadurch. Wir müssen uns gemeinsam den vielen Schwierigkeiten stellen, die die Corona-Krise für uns alle mit sich bringt. Dabei müssen wir zusammenhalten; jeder kann selbst seinen Beitrag zum Kampf gegen den Virus leisten. Im Vordergrund müssen für uns alle der Schutz und die Gesundheit unserer Mitmenschen stehen, indem wir die vielen Einschränkungen im öffentlichen Leben akzeptieren, die wirtschaftlichen Nachteile zunächst erdulden und die persönlichen Bedürfnisse vorläufig zurückstellen. Persönlicher Verzicht, freiwillige Reduzierung privater Kontakte und Bewegungen in der Öffentlichkeit, Rücksichtnahme auf den Nächsten, Hilfsbereitschaft und Gemeinschaftssinn sind zurzeit die einzigen wirkungsvollen Mittel gegen die Ausbreitung des Corona-Virus.

In den vergangenen Tagen habe ich die Erfahrung machen dürfen, dass viele Menschen genau dieses Verständnis für den richtigen Weg zur Bewältigung der größten Gesundheitskrise, die wir bisher erleben mussten, in sich tragen. Vielerorts halten die Menschen zusammen, nehmen Rücksicht und helfen einander. Für diese vorbildliche Einstellung und das oftmals disziplinierte Verhalten möchte ich mich schon heute bei Ihnen allen bedanken. Ganz besonders bedanken möchte ich mich an dieser Stelle auch bei den vielen Menschen, die sich persönlich an die vordersten Linien im Kampf gegen den Corona-Virus stellen: die Ärzte, die sonstigen Beschäftigten im Gesundheitswesen, die Mitarbeiter der Apotheken und Lebensmittelgeschäfte, die Beschäftigten in den sonstigen Betrieben der Grundversorgung sowie die vielen Personen, die im Bereich der öffentlichen Sicherheit und Ordnung tätig sind. Diese Menschen sorgen trotz der gesundheitlichen Gefahren, denen sie sich bei ihrer Arbeit aussetzen müssen, dafür, dass in allen lebensnotwendigen Bereichen die Versorgung und die Sicherheit von uns allen gewährleistet sind. Für diesen Mut und diese Einsatzbereitschaft gebühren ihnen unsere Anerkennung und unser Respekt.

Wir alle dürfen davon ausgehen, dass wir auch diese schwere Krise überstehen werden. Es gibt dann sicherlich für uns alle viel zu tun, um die entstandenen Schäden zu beseitigen. Aber auch das werden wir gemeinsam schaffen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute und dass Sie gesund bleiben.

Ihr
Thomas Trachte, Bürgermeister

Arbeiten und Lernen in der Wohlfühl-Region Willingen

Foto – (c) Sauerland – Stern-Hotel
Die Fremdenverkehrshochburg Willingen im Hochsauerland bietet Ausbildungs- und Arbeitsplätze in den Bereichen:

  • Hotel/Gastronomie
  • Handwerksberufe
  • Einzelhandel

an.

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Windkraft im Upland

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